1. Bundesliga – News

kicker: Bundesliga News Topaktuelle News bei kicker

  • Schalke vor VfB: „Fast wie mit einer neuen Ketchup-Flasche“
    am Oktober 29, 2020 um 6:01 pm

    Schalke-Trainer Manuel Baum erklärt, warum der VfB Stuttgart ein Gegner auf Augenhöhe sein könnte für die stark angeschlagenen Königsblauen und vergleicht sein Team dabei mit einer Ketchup-Flasche.

  • Hütters Dilemma mit Ndicka
    am Oktober 29, 2020 um 5:48 pm

    Am vergangenen Spieltag stand Evan Ndicka erstmals seit seiner im DFB-Pokal erlittenen Syndesmoseverletzung wieder im Kader. Zum Einsatz kam der 21-Jährige in München noch nicht, die Rückkehr des hochtalentierten Innenverteidigers sorgt nun allerdings für ein Dilemma.

  • Eberl über Rose-Gerüchte: „Respektlos und grenzwertig“
    am Oktober 29, 2020 um 3:40 pm

    Marco Rose geht entspannt mit Gerüchten über seine Zukunft um – Max Eberl wurde am Donnerstag schon deutlicher.

  • Eberl rät: „Die Faust in der Tasche machen“
    am Oktober 29, 2020 um 2:39 pm

    Der magische Abend mit dem 2:2 gegen Real Madrid ging am Dienstag im Borussia-Park ohne Zuschauer über die Bühne. Auch am Samstagabend gegen RB Leipzig sowie bei allen Spielen im Monat November sind keine Fans zugelassen. Bei allem Frust rät Gladbachs Sportdirektor Max Eberl, „im Sinne aller“, diese Maßnahmen zu akzeptieren.

  • Baums Uth-Rätsel und das Ketchup: „Wir klopfen gerade noch“
    am Oktober 29, 2020 um 2:22 pm

    Beim schlimmen Auftritt im Revierderby war er nur Zuschauer, am Freitagabend gegen den VfB Stuttgart könnte Mark Uth in die Schalker Startaufstellung zurückkehren. Von dieser Personalie hängt eine Menge ab.

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  • Bundesliga: DFL: Investoren für Auslandsvermarktung?
    am Oktober 30, 2020 um 3:33 am

    Der deutsche Profifußball denkt bei seiner internationalen Vermarktung über ein neues Geschäftsmodell nach. Das Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) beriet am Donnerstag „erstmals über Investoren-Angebote für eine Tochtergesellschaft der DFL GmbH“, wie der Ligaverband mitteilte. Dabei soll es laut FAZ um den Einstieg von Geldgebern bei der Tochterfirma Bundesliga International gehen, die die Rechte im Ausland vermarktet.

  • Bundesliga: „Toller Typ“: Fan Klos trifft auf Hummels
    am Oktober 30, 2020 um 3:33 am

    Am Samstag steht für Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld das Duell mit Borussia Dortmund an (ab 15.30 Uhr im Liveticker ) – ein besonderes Spiel ist es vor allem für Arminia-Stürmer Fabian Klos, der im direkten Zweikampf auf einen seiner Lieblingsspieler trifft: Mats Hummels. Klos, der weiter auf seinen ersten Saisontreffer wartet, geht optimistisch in die Partie.

  • Bundesliga: Dieses Karriereende hat Hummels „berührt“
    am Oktober 30, 2020 um 3:33 am

    BVB-Abwehrchef Mats Hummels (31) hat in seinem Podcast Alleine ist schwer mit Bruder Jonas über die vielen überraschenden Rücktritte der letzten Zeit gesprochen.

  • Bundesliga: Rose äußert sich zu den BVB-Spekulationen
    am Oktober 30, 2020 um 3:33 am

    Gladbach-Trainer Marco Rose lassen die Spekulationen um ein angebliches Interesse von Ligakonkurrent Borussia Dortmund an seiner Person kalt.

  • Bundesliga: Eberl: Geisterspiele? „Wir waren leichtsinnig“
    am Oktober 30, 2020 um 3:33 am

    Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat wenig Verständnis für die Kritik an der erneuten Einführung von Geisterspielen in der Bundesliga.

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  • Entwickelt sich hier ein neues Prunkstück des BVB?
    von Moritz Löhn am Oktober 29, 2020 um 10:14 pm

    Welche Mannschaft hat die aktuell beste Defensive in der Bundesliga? Die Antwort auf diese Frage ist zwar nicht völlig abwegig, aber doch eine kleine Überraschung. Es ist Borussia Dortmund.In fünf bisherigen Bundesligaspielen blieben die Schwarz-Gelben viermal ohne Gegentor. Nur bei der Niederlage gegen den FC Augsburg musste BVB-Keeper Roman Bürki zweimal hinter sich greifen. Wie herausragend diese Zahlen sind, zeigt ein Blick in die Geschichtsbücher.Tippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmeldenRechnet man die bisherige Anzahl der Gegentore auf 34 Spieltage hoch, hätte der BVB am Ende der Saison nur 14 Gegentore. Das wäre ein Bundesligarekord. Der FC Bayern hat in der Saison 15/16 mit 17 Gegentoren die wenigsten der Bundesligageschichte gefangen.Besonders eindrucksvoll ist die neu gewonnene Defensivstärke, wenn man sich die vergangenen Jahre anschaut. Borussia Dortmund hatte zwar nie eine schwache Defensive, aber eben auch keine herausragende.Dreier- und Viererkette funktionierenIn den vergangenen beiden Saisons stellte Dortmund mit 44 (18/19) und 41 (19/20) Gegentoren jeweils nur die viertbeste Abwehr, obwohl der Verein in beiden Jahren auf Platz 2 landete. Lucien Favre hat offensichtlich nochmal an der Defensive geschraubt und diese zum neuen Prunkstück seiner Mannschaft gemacht.Trotzdem herrscht beim BVB neben der andauernden Trainerdiskussion auch eine ständige Diskussion über die Dortmunder Abwehrformation. In der Vorsaison stabilisierte sich der Verein mit einer Dreierkette, doch der Trainer ist bekanntermaßen kein großer Fan dieser Aufstellung.Deshalb probierte er in der Sommervorbereitung, seine bevorzugte Viererkette zu etablieren. Aber der Versuch scheiterte und Favre stellte zurück auf die Dreierkette – mit Erfolg. In den vergangenen Wochen jedoch war die BVB-Defensive von Verletzungssorgen geplagt, was wiederum eine Rückkehr zur Viererkette nötig machte.Und auch das funktionierte plötzlich überraschend gut. In beiden Spielen mit der Viererkette blieb die Mannschaft ohne Gegentor. Auch, wenn die Gegner in beiden Spielen wenig offensivfreudig waren. Keinen einzigen Schuss aufs Tor zuzulassen, ist beeindruckend.Es scheint so, als ob die Dortmunder Defensivstärke weniger vom System und viel mehr von dem zur Verfügung stehenden Spielermaterial abhängt. Als Favres Mannschaft in der Champions League gegen Lazio Rom drei Gegentore fing, war sie extrem ersatzgeschwächt. Der alternde Lukas Piszczek und Mittelfeldspieler Thomas Delaney standen als Innenverteidiger in der Startaufstellung.DAZN gratis testen und die Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGEEine Ausnahme stellt die Niederlage in Augsburg dar, als der BVB in Vollbesetzung antrat. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.Can und Zagadou vor RückkehrJetzt lichtet sich das Lazarett in Dortmund und Favre kann wieder auf mehr Optionen zurückgreifen. Seit dem Revierderby ist Manuel Akanji nach überstandener Corona-Erkrankung wieder dabei. Der Schweizer konnte direkt überzeugen und auch sein Partner Mats Hummels zeigte gute Leistungen.“Sie haben beide sehr gut gespielt. Ich finde, dass sie beim Kopfball sehr stark waren und sie haben die Tiefe antizipiert. Das war sehr gut und wichtig für unser Spiel. Sie haben nichts zugelassen und dafür gesorgt, dass der Gegner praktisch keine Torchance bekommen hat“, analysierte Lucien Favre nach dem Spiel gegen Zenit St. Petersburg.In den kommenden Tagen wird voraussichtlich auch Emre Can wieder zur Mannschaft stoßen. Der deutsche Nationalspieler hatte ebenfalls Corona. Außerdem wird nach SPORT1-Informationen Dan-Axel Zagadou im Laufe des Novembers wieder einsatzbereit sein. Der Franzose laboriert momentan an Knieproblemen.Mit der steigenden Zahl an Optionen wird auch der Konkurrenzkampf gefördert. Das kann dem BVB nur helfen. Es wird aber wichtig sein, neben der neuen Defensivstärke auch die offensive Kreativität der Vorjahre beizubehalten. In den Spielen gegen Schalke und Zenit gewann der Vizemeister zwar souverän, aber tat sich auch teilweise etwas schwer.Besonders spannend wird sein, wie sich das neue Prunkstück von Borussia Dortmund am 7. November schlägt, wenn bei Dortmund gegen den FC Bayern die beste Defensive der Liga auf die beste Offensive trifft. 

  • Silva: „Die Eintracht-DNA kannte ich so noch nicht“
    von Christopher Michel am Oktober 29, 2020 um 4:27 pm

    Die auf zwei Jahre angelegte Leihe wurde schon nach einer Saison zum festen Kaufgeschäft: André Silva hat sich bewusst für seinen endgültigen Wechsel vom AC Mailand zu Eintracht Frankfurt entschieden.Kein Wunder, ist er doch unter Trainer Adi Hütter gesetzt und mit 20 Treffern und sieben Vorlagen in 43 Pflichtspielen sehr erfolgreich. Auch der Saisonstart ist ihm drei Bundesligatoren geglückt.Mit SPORT1 spricht er über seine Ziele mit den Hessen, die Beweggründe für den festen Wechsel und seine Beziehung zu Cristiano Ronaldo.Silva schwärmt von Bayerns Defensivqualitäten SPORT1: Herr Silva, nach einem guten Saison-Start mit acht Punkten aus den ersten vier Spielen gab es am vergangenen Spieltag ein 0:5 beim FC Bayern. Warum kam das Team am Ende so unter die Räder? André Silva: Die Spiele gegen den FC Bayern München sind immer sehr schwer. Sie sind Champions League-Sieger und befinden sich auf einem Top-Level. Obwohl wir mit voller Energie und Willenskraft angereist sind, ist es viel schwerer, selbst ein Tor zu schießen als einen Gegentreffer zu kassieren. Wenn die Bayern ihr Tor dann erzielt haben, wird ein Punktgewinn noch schwieriger. Wir waren nach dem 0:2 zur Halbzeit zwar noch in der Partie. Doch nach dem dritten Gegentreffer hatten wir keine Chance mehr.SPORT1: Die Angreifer kamen vorne kaum durch. Ist die Defensive des FC Bayern so eine Klasse für sich, dass man da bei aller Qualität einfach keine Chance kreiert? Silva: Die Defensive der Bayern ist tatsächlich sehr stark. Sie bauen das Spiel über die Innenverteidiger auf, und Joshua Kimmich bewegt sich geschickt zwischen den Linien. Die Abwehr steht immer sehr hoch und stellt die Stürmer oft ins Abseits. Es ist für uns Stürmer sehr schwer, sich dort durchzusetzen. Und wenn man bei einem Konter einmal alleine durchkommt, dann sind sofort wieder drei Verteidiger da. Das ist eine weitere sehr große Qualität der Bayern.SPORT1: Unabhängig von dem Ergebnis in München: Bas Dost, Daichi Kamada und Sie harmonieren immer besser miteinander. Wenn in dieser Saison ein Tor erzielt wird, dann ist immer mindestens einer aus diesem Trio beteiligt. Was ist da seit dem Re-Start passiert?  Silva: Je länger Bas, Daichi und ich zusammenspielen, desto besser verstehen wir uns in vielen Situationen. Wir arbeiten daran, dass die Dinge, die gut laufen, noch besser werden und wir unsere Fehler weiter abstellen.SPORT1: Was können Sie zum Erfolg beitragen? Silva: Meine größte Qualität ist, dass ich viele Tore schießen und Chancen kreieren kann. Bas, Daichi und ich unterscheiden uns allerdings in unseren Fähigkeiten. Wir wissen aber um die jeweilige Stärke des Mitspielers und versuchen, diese Qualitäten zu vereinen. Tippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden „Natürlich vermissen wir Filip Kostic“SPORT1: Bislang erzielte die Eintracht sieben Tore in dieser Saison. Dabei muss mit Filip Kostic ein Schlüsselspieler ersetzt werden. Wie sehr fehlt er Ihnen? Silva: Natürlich vermissen wir Filip. Ich harmoniere im Spiel und Training sehr gut mit ihm. Filip fehlt uns leider wegen seiner Knieverletzung. Er arbeitet aber sehr hart an seinem Comeback und will noch stärker zurückkehren. Filip zeichnet vor allem diese unglaubliche Power aus. Dazu kommen seine vielen Flanke sehr präzise in die gefährliche Zone. Das ist ein Vorteil für uns Stürmer.SPORT1: Sie waren dabei häufiger Abnehmer seiner Flanken. Haben Sie sich für dieses Jahr eine bestimmte Treffermarke als Ziel gesetzt? Silva: Ich habe in der letzten Saison zwölf Bundesliga-Tore erzielt. Natürlich will ich mich weiter verbessern. Doch der Fußball ist keine Individualsportart. Ich muss die gesamte Mannschaft im Blick behalten. Es wäre egoistisch, wenn ich nur auf das Tor schießen würde, um irgendwie zu treffen. Aber natürlich will ich auch meine Qualitäten zeigen.SPORT1: Das ist Ihnen schon häufiger gelungen. Sie haben sich in ihrem ersten Jahr nach holprigem Start bei der Eintracht integriert. Haben Sie sich im Sommer deshalb auch so schnell dazu entschieden, dass die auf zwei Jahren angelegten Leihe mit dem AC Mailand beendet und ein fester Transfer fixiert wird? Silva: Ich habe mich schon vor einem Jahr bewusst für den Wechsel vom AC Mailand nach Frankfurt entschieden. Ich wollte die Bundesliga unbedingt kennenlernen und das Projekt Eintracht Frankfurt hat mich sofort gereizt. Das erste Jahr lief dann auch wirklich gut. Deshalb war mir klar, dass ich hier bleiben und den Weg bei der Eintracht fortsetzen will. Frankfurt ist der richtige Standort für meine weitere Entwicklung.Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1 „Die Eintracht-DNA steht für aufopferungsvollen Kampf“SPORT1: Ein wichtiger Baustein im Sommer war auch die Vertragsverlängerung des Trainers. Welche Rolle spielt Adi Hütter für Ihre Entwicklung? Silva: Die Arbeit vom Trainer ist immer wichtig für die Entwicklung der Spieler. Adi Hütter versucht, das Beste für das Team und auch für mich herauszuholen. Er schaut auf meine Stärken und erklärt mir, wo ich mich verbessern kann. Diese gute Zusammenarbeit hilft mir sehr weiter.SPORT1: Haben Sie trotz ihres endgültigen Abgangs noch im Blick, wie es in Mailand weitergeht?  Silva: Natürlich verfolge ich gespannt, was in Mailand passiert. Sie sind gut in die neue Saison gestartet und aktuell Tabellenführer. Das freut mich sehr.SPORT1: Ihre Profikarriere haben Sie beim FC Porto begonnen. Der Klub steht dafür, dass er Talente zu Topstars ausbildet und dann teuer verkauft. Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic verfolgt einen ähnlichen Ansatz, Sébastien Haller und Luka Jovic verließen den Klub für rund 100 Millionen Euro. Haben Porto und die Eintracht eine ähnliche Vereins-DNA? Silva: Nein, dieser Ansicht widerspreche ich. Es ist nicht möglich, Mannschaften miteinander zu vergleichen. Jeder Klub arbeitet auf seine Art und Weise. Die Eintracht-DNA steht für aufopferungsvollen Kampf und die Fans, die uns tragen und pushen. Das kannte ich so noch nicht.SPORT1: Sie scheinen sich in Frankfurt gut aufgehoben zu fühlen. Wie wichtig ist diese gute Atmosphäre für Ihr Spiel? Silva: Diesen Eindruck kann ich nur bestätigen. Ich fühle mich wirklich sehr wohl in Frankfurt, mir gefällt der gesamte Verein. Und wenn es mir gut geht, dann kann ich meine volle Leistungsstärke abrufen. Das war auch schon bei meinen alten Vereinen oder in der Nationalmannschaft so.“Ich traue Portugal die Titelverteidigung zu“SPORT1: Stichwort Nationalmannschaft. Im kommenden Sommer steht die Europameisterschaft vor der Tür. Würden Sie sagen, dass Sie einen Platz sicher haben? Silva: Wenn ich mich im Sommer in einer schlechten Verfassung befinde, dann nimmt mich der portugiesische Nationaltrainer Fernando Santos nicht mit zur Europameisterschaft. Das ist aber noch Zukunftsmusik. Ich kann mich nur auf das Hier und Jetzt konzentrieren und mich für weitere Nominierungen anbieten.SPORT1: Portugal startet als Titelverteidiger in das Turnier. Ist ein erneuter Triumph realistisch? Silva: Ich traue Portugal die Titelverteidigung zu. Unser Team wird wirklich jedes Jahr stärker. Wir haben so viel Qualität, und die portugiesischen Spieler entwickeln sich bei ihren Vereinen immer weiter. Seit dem Titelgewinn werden wir von den Gegnern anders wahrgenommen. SPORT1: Im Nationalteam haben Sie mit Cristiano Ronaldo einen großen Befürworter. Erzählen Sie doch mal von Ihrer Beziehung zu ihm? Silva: Es stimmt, Cristiano Ronaldo hat mich öffentlich gelobt. Als ich zum ersten Mal in der Nationalmannschaft dabei war, standen wir gemeinsam auf dem Feld und haben viele Tore erzielt. Es ist schön, dass wir auch neben dem Platz ein gutes Verhältnis haben. Von Cristiano können wir alle immer lernen. Neben seiner generellen Klasse sind es die kleinen Details, die mich faszinieren: Wie präzise er einen Pass spielt und wie fokussiert er jeden Tag an sich arbeitet.Ronaldos Coronatest „ein gewaltiger Schock“SPORT1: Hat sich Cristiano Ronaldo bei Ihnen auch über Eintracht Frankfurt erkundigt? Silva: Wir haben uns bei der Nationalmannschaft auch über unsere Vereine unterhalten. Ich habe ihn gefragt, wie es bei Juventus Turin für ihn läuft. Darüber hinaus haben wir aber keinen intensiveren Kontakt.SPORT1: Doch zuletzt gab es eine schlechte Nachricht, Ronaldos Coronatest war während der Länderspielreise positiv. Wie haben Sie das aufgenommen? Silva: Der positive Coronatest war für uns alle natürlich ein gewaltiger Schock. Aber Ronaldo hat so eine gewaltige Kraft. Er will schnell zurückkommen und das machen, was er am liebsten macht: Fußball spielen. SPORT1: Hatten Sie persönlich danach auch Angst vor einem positiven Coronatest? Silva: Corona ist generell für uns alle ein schwieriges Thema. Da gibt es andere Leute, die besser involviert sind und viel mehr als ich wissen. Die gesamte Lage ist so komplex und nicht einfach für uns. Natürlich bin ich vorsichtig, aber ich bleibe auch positiv gestimmt. Doch wirklich beeinflussen kann ich das alles nicht.“So einfach geht das im Fußball natürlich nicht“SPORT1: Was Sie hingegen beeinflussen können, ist der sportliche Erfolg der Eintracht. Am Samstag wartet die Partie gegen Werder Bremen. Sie und Ihre Teamkollegen sprechen von der Qualifikation für den Europapokal. Ist ein Sieg dann nicht Pflicht? Silva: Wenn wir uns für Europa qualifizieren wollen, dann müssen wir am besten gegen alle Teams gewinnen. Doch das ist nicht so einfach, wir kennen die große Qualität der Bundesliga. Unser Ziel muss dennoch lauten, dass wir besser als die Konkurrenz sind und uns möglichst viele Punkte erkämpfen.SPORT1: Für Sie persönlich liefen die Partien gegen Werder bislang sehr erfolgreich ab. In drei Partien gelangen Ihnen drei Treffer. Gehen Sie deshalb besonders positiv gestimmt auf den Platz? Silva: Die Bilanz ist natürlich gut. Aber ich gehe immer mit einem guten Gefühl auf das Feld. Gegen Bremen habe ich immer getroffen und es wäre gut, wenn mir das wieder gelingt. Aber so einfach geht das im Fußball natürlich nicht. Ich gebe trotzdem immer alles, was ich kann. Doch am Ende zählt nur, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind.SPORT1: Beim Blick auf Ihre persönlichen Statistiken sticht eine besonders hervor: Acht Spiele, vier Tore und zwei Vorlagen – so lautet die Bilanz in der Champions League für den FC Porto. Ist es realistisch, dass Sie mit der Eintracht die Königsklasse erreichen? Silva: Ja! Ich glaube, dass wir das Level für die Qualifikation zur Champions League haben. Das ist meine ganz persönliche Meinung. Ich träume davon, dieses große Ziel mit der Eintracht zu erreichen. Wir wissen natürlich, wie schwer das zu realisieren ist und dass wir jeden Tag am oberen Limit arbeiten müssen, aber wir haben einen guten Teamgeist. Ich mag meine Teamkollegen und unsere vielen Betreuer. Es wäre schön, wenn wir am Ende alle freudig strahlen können.

  • Baum vergleicht Schalke mit „Ketchup“
    von SID am Oktober 29, 2020 um 2:36 pm

    Trainer Manuel Baum ist trotz seines dürftigen Einstands bei Schalke 04 weiter von der Qualität seiner Mannschaft überzeugt.“Wir sind wie eine neue Ketchup-Flasche, auf die man nach dem Öffnen erst noch einmal klopfen muss, damit etwas herauskommt. Wir klopfen noch“, sagte der Coach vor dem Punktspiel der noch sieglosen Königsblauen am Freitag (20.30 Uhr im LIVETICKER) gegen Aufsteiger VfB Stuttgart.Erlebe bei MAGENTA SPORT alle Sky Konferenzen der Fußball-Bundesliga live und die Highlights auf Abruf! | ANZEIGEBaum vor Stuttgart optimistischNach dem schweren Programm der Knappen zum Saisonauftakt mit Spielen gegen die Champions-League-Teilnehmer Bayern München (0:8), RB Leipzig (0:4) und Borussia Dortmund (0:3) hält Baum die Gäste für ein anderes Kaliber: „Stuttgart ist ein Gegner, gegen den wir deutlich bessere Chancen haben zu gewinnen.“Für den ersten Sieg nach 21 Punktspielen ohne Erfolgserlebnis seit dem 17. Januar 2020 erwartet Baum besonders eine Steigerung im Offensivbereich: „Wir müssen mehr zeigen, als in Dortmund, wo wir offensiv wenig bis gar nichts auf den Platz gebracht haben.“Baum hofft auf UthZur Verstärkung des Angriffs hofft der Nachfolger von David Wagner auf ein Comeback von Mark Uth nach auskurierten Muskelproblemen. „Im Training ist er bei 80 bis 90 Prozent. Er spielt für unsere Offensive eine zentrale Rolle. Mal schauen, ob es für die Startelf reicht“, sagte der 41-Jährige und beschrieb seine Eindrücke.Die Durchschlagskraft seiner Offensive sieht Baum grundsätzlich aber auch in Zusammenhang mit dem Verhalten in Ballbesitz: „Wir brauchen Erfolgserlebnisse mit dem Ball.“

  • Eberl kontert BVB: „Verdammt nochmal akzeptieren“
    von SID am Oktober 29, 2020 um 2:24 pm

    Max Eberl hat wenig Verständnis für die Kritik an der erneuten Einführung von Geisterspielen in der Bundesliga.“Wir könnten wahrscheinlich vor Zuschauern spielen, aber es ist jetzt so entschieden. Und dann haben wir das auch verdammt nochmal zu akzeptieren“, sagte der Sportdirektor Max Eberl von Borussia Mönchengladbach am Donnerstag und fügte an: „Ich glaube, dass wir eine außergewöhnliche Zeit haben. Manchmal heißt es eben auch, im Sinne aller die Faust in der Tasche zu machen.“Erlebe bei MAGENTA SPORT alle Sky Konferenzen der Fußball-Bundesliga live und die Highlights auf Abruf! | ANZEIGE Eberl: „Nicht immer sagen: Die Regierung ist schuld“Wegen der rasant steigenden Coronazahlen wird es im November trotz der Hygienekonzepte der Klubs keine Fans in den Stadien geben. „Wir waren leichtsinnig, jetzt haben wir die Konsequenz. Ich weiß, dass viele Branchen wieder extrem getroffen sind. Wir kennen viele Menschen und wissen, dass Gastronomen und auch der Einzelhandel wieder riesige Probleme kriegen. Aber dafür sind wir verantwortlich. Da kann man nicht immer sagen: Die Regierung ist schuld. Wir sind verantwortlich, jeder einzelne von uns. Und genau so sehe ich das im Fußball auch“, sagte Eberl.Ligakonkurrent Borussia Dortmund hatte dagegen teilweise Unverständnis geäußert. Es sei „schwierig zu akzeptieren, dass Fakten nicht zählen“, schrieb der Verein am Donnerstag, der Profifußball sei nachweislich kein Treiber der Pandemie.Eberl betonte derweil, dass die finanzielle Situation in Gladbach trotz der Einbußen durch fehlende Zuschauereinnahmen gut sei. „Es tut uns weh, aber wir sind absolut nicht bedroht“, sagt er und gab sich optimistisch: „Wir hoffen, dass wir im Frühjahr wieder ganz anders da stehen und wieder Schritte nach vorne machen. Das ist ja Sinn und Zweck der Sache.“

  • Hummels: Dieser Abgang ist „ganz klar negativ behaftet“
    von Robin Wigger am Oktober 29, 2020 um 2:19 pm

    Mats Hummels ist von einem Karriereende noch weit entfernt.Der 31-Jährige spielt bei Borussia Dortmund eine starke Saison, immer wieder wird seine Rückkehr in die Nationalmannschaft gefordert.Einige ehemalige Kollegen wie André Schürrle, Benedikt Höwedes oder Sandro Wagner beendeten zuletzt ihre Laufbahn – auch darüber sprach Hummels im Podcast Alleine ist schwer mit seinem Bruder Jonas.Für ein Karriereende mit Knall sorgt einst der heutige Real-Trainer Zinédine Zidane im Endspiel der Weltmeisterschaft 2006 mit Frankreich.Hummels kritisiert Zidane für Kopfstoß“Es ist der für mich kontroverseste Abgang jemals. Er hat einfach mit seinem Kopfstoß im WM-Finale seine Karriere beendet“, sagte Hummels, der allerdings klarstellte, dass es „kein Lobgesang“ sei.Denn „die anderen 22 (aus Frankreichs Kader, Anm. d. Red.) wären echt gerne Weltmeister geworden“, meinte der Abwehrspieler und malte ein theoretisches Szenario auf.“Wenn ich nächstes Jahr im Finale spiele und der Schmelle (BVB-Kollege Marcel Schmelzer, Anm. d. Red.) beendet mit einem Kopfstoß seine Karriere, bekommt Rot und wir verlieren das Finale, dann bin ich sauer auf Schmelle.“Frankreich verlor das Endspiel in Deutschland damals nach Elfmeterschießen gegen Italien. Deswegen habe Zidane für einen Abgang gesorgt, „der für immer in Erinnerung bleiben wird. In meinen Augen ganz klar negativ behaftet.“Deislers Karriereende schockte HummelsEin anderer Rücktritt traf Hummels auf eine andere Weise. „Was mich am meisten berührt hat: Das Karriereende von Sebastian Deisler. Das war einfach tragisch, von einem der Jahrhunderttalente“, sagte er.Der damalige Bayern-Spieler setzte in der Saison 2003/2004 wegen Depressionen mehrere Monate aus und beendete schließlich im Januar 2007 seine Karriere im Alter von 27.“Ich habe mit ihm zusammen trainiert. Solche Fußballer habe ich nicht oft in meinem Leben gesehen“, meinte Hummels: „Er hat mit 27 einfach komplett aus dem Nichts – zumindest für alle Außenstehenden – seine Karriere beendet. Mich hat das damals schon berührt, weil ich ihn gekannt habe, weil ich mit ihm trainiert habe.“Hummels schmunzelt: „Bin noch Deutschland-Fan“Er sei „ein großer Fan“ von Deislers Spielweise gewesen. „Und ich war auch Deutschland-Fan“, sagte Hummels – und fügte mit Blick auf seine Ausbootung im DFB-Team an: „Bin ich natürlich immer noch.“ Eine Ergänzung, die bei den Mitmoderatoren Jonas Hummels und Luki für Lacher sorgte.Mit Deisler sei Deutschland „ein wirklich guter Spieler verloren gegangen. Das war ein sehr emotionales Ende für mich, da war ich 17, 18.“Spektakulär fand Hummels auch den Abschied von Ex-Biathletin Magdalena Neuner. „Weil sie als Beste der Welt einfach aufgehört hat. Und hat einfach gesagt: Nee, es reicht jetzt.“